Greek braised chicken with black Kalamata olives, lemon slices and oregano in a rustic dish

Griechisches Hähnchen mit Kalamata-Oliven, Zitrone und Oregano

Es gibt eine Art griechischer Küche, die wenig von dir verlangt und viel zurückgibt – und dieses Gericht gehört genau dazu. Hähnchen wird goldbraun angebraten und dann sanft mit Zitrone, Oregano und einer großzügigen Handvoll geleiten schwarzer Kalamata-Oliven geschmort, bis das Fleisch zart vom Knochen fällt und die Sauce seidig und herzhaft ist. Es schmeckt nach einem langen Mittagessen im Schatten am Meer – und gelingt doch in einer einzigen Pfanne an einem ganz normalen Abend.

Die Oliven sind hier keine Beilage. Sie sind das Herz des Gerichts. Während sie in der Sauce warm werden, geben sie ihren fruchtigen, salzigen Charakter an jeden Löffel ab und würzen das Hähnchen von außen nach innen. Wähle gute Oliven, und das Rezept kocht sich fast von allein.

Warum Kalamata-Oliven dieses Gericht ausmachen

Kalamata-Oliven sind die tief auberginenschwarze Tafelolive der südlichen Peloponnes, geschätzt für einen Geschmack, der zugleich fruchtig, weinig und angenehm herb ist. Anders als eine fade Dosen-Olive gibt eine richtig gereifte Kalamata einer Sauce echtes Rückgrat. Sie hält neben Zitrone und Tomate stand, ohne zu verschwinden, und durch ihren natürlichen Salzgehalt brauchst du nur wenig zusätzliches Salz.

Zum Kochen lohnt es sich, Oliven mit Stein zu wählen. Der Kern hilft der Olive, während des Schmorens ihre Form und Saftigkeit zu bewahren, und viele finden, dass der Geschmack schlicht besser ist. Unsere schwarzen Kalamata-Oliven mit Stein werden in Griechenland von Hand gepflückt und natürlich in Lake gereift, ohne Zusätze – genau das, was du willst, wenn die Olive so viel der Würze übernimmt.

Was du brauchst

Zutaten (für 4 Personen)

  • 8 Hähnchenschenkel mit Knochen und Haut (oder eine Mischung aus Ober- und Unterschenkeln)
  • 150 g schwarze Kalamata-Oliven, ganz (mit Stein) oder grob entsteint, nach Geschmack
  • 4 Esslöffel natives Olivenöl extra
  • 1 große Zwiebel, fein geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, in dünnen Scheiben
  • 1 unbehandelte Zitrone – der Saft der ganzen Zitrone sowie einige dünne Scheiben
  • 2 Teelöffel getrockneter Oregano
  • 1 Teelöffel edelsüßes Paprikapulver (optional, für Farbe und Wärme)
  • 200 ml gehackte Tomaten oder Passata
  • 150 ml Hühnerbrühe oder Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Eine Handvoll frische glatte Petersilie, grob gehackt, zum Abschluss

Wenn du mit dem Oliven-Charakter spielen möchtest, verleiht eine Portion gemischter griechischer Oliven neben den Kalamata der Sauce eine zusätzliche Geschmacksebene.

So machst du griechisches Hähnchen mit Kalamata-Oliven

  1. Hähnchen würzen und trocken tupfen. Tupfe die Schenkel mit Küchenpapier gründlich trocken – trockene Haut ist das Geheimnis für schönes Anbraten. Rundum mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Hähnchen anbraten. Erhitze das Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne oder einem flachen Bräter bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege die Schenkel mit der Hautseite nach unten hinein und lass sie 5–6 Minuten unberührt, bis die Haut tief goldbraun und knusprig ist. Wenden, die andere Seite 2 Minuten bräunen, dann auf einen Teller heben.
  3. Aromaten anschwitzen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die Zwiebel in dieselbe Pfanne und lass sie 6–8 Minuten sanft weich werden, dabei die aromatischen Röstaromen vom Boden lösen. Knoblauch einrühren und eine weitere Minute braten, bis es duftet.
  4. Sauce aufbauen. Oregano und Paprika hinzufügen und 30 Sekunden rühren, dann Tomaten und Brühe angießen. Lorbeerblatt und Zitronenscheiben zugeben und zum sanften Köcheln bringen.
  5. Schmoren. Das Hähnchen mit der Hautseite nach oben in die Sauce zurückgeben, sodass die Haut knapp über der Oberfläche bleibt. Die Kalamata-Oliven darum verteilen. Teilweise abgedeckt bei niedriger Hitze 35–40 Minuten schmoren, bis das Hähnchen gar und zart und die Sauce eingedickt ist.
  6. Abschmecken. Den Zitronensaft einrühren, probieren und die Würze anpassen – denk daran, dass die Oliven salzig sind, also vorsichtig salzen. Die Pfanne fünf Minuten vom Herd ruhen lassen, dann mit Petersilie bestreuen und servieren.

Tipps für das beste Ergebnis

Überstürze das Anbraten nicht. In dieser ersten goldenen Kruste steckt ein Großteil des Geschmacks. Gib ihr die vollen Minuten und widersteh der Versuchung, das Fleisch hin- und herzuschieben.

Gib die Oliven spät genug hinein, damit sie Biss behalten. Die letzte halbe Stunde mitzuschmoren reicht völlig – lang genug, um die Sauce zu würzen, kurz genug, damit sie prall bleiben und nicht zerfallen.

Balanciere die Säure. Zitrone und Tomate bringen beide Schärfe. Schmeckt die Sauce am Ende zu säuerlich, rundet ein kleiner Schuss Olivenöl oder eine Prise Zucker alles wunderbar ab.

Wozu du es servierst

Dies ist ein saftiges Gericht, also gib ihm etwas, das die salzig-zitronige Sauce aufsaugt. Warmes, knuspriges Brot ist die klassische Wahl, aber es passt ebenso gut zu Reis, Orzo oder einem Häufchen weichem Kartoffelpüree. Ein knackiger grüner Salat und ein kühles Glas Weißwein machen daraus eine richtige Sonntagstafel. Übrig gebliebene, olivenreiche Sauce schmeckt am nächsten Tag herrlich unter Pasta gerührt.

Häufig gestellte Fragen

Sollte ich Kalamata-Oliven mit oder ohne Stein verwenden?

Für einen Schmortopf wie diesen sind ganze Oliven mit Stein ideal – sie behalten ihre Form, bleiben während des Schmorens saftiger und schmecken kräftiger. Weise deine Gäste einfach auf die Steine hin, oder hebe die Oliven vor dem Servieren heraus und entsteine sie. Wenn du lieber entsteinte Oliven nimmst, gib sie etwas später hinein, damit sie nicht matschig werden.

Kann ich das Gericht vorbereiten?

Ja, und es wird dadurch sogar besser. Wie bei den meisten Schmorgerichten vertiefen sich die Aromen über Nacht, während Oliven und Zitrone in der Sauce milder werden. Abkühlen, abdecken und bis zu drei Tage kühl stellen, dann sanft auf dem Herd erwärmen. Es lässt sich auch bis zu drei Monate gut einfrieren.

Muss ich die Oliven vorher abspülen?

Ein kurzes Abspülen ist optional. Natürlich gereifte Kalamata-Oliven bringen ihre Lake mit, die zu ihrem Reiz gehört, aber ein kurzes Abspülen unter kühlem Wasser mildert das Salzige, falls du empfindlich darauf reagierst. Wofür du dich auch entscheidest: Würze die fertige Sauce erst ganz am Ende, wenn die Oliven ihr Salz abgegeben haben.

Unser Produkt-Tipp

Schwarze Kalamata-Oliven mit Stein

In Griechenland von Hand gepflückt und natürlich in Lake gereift – das fruchtig-salzige Herz dieses Gerichts.

Kalamata-Oliven entdecken

Gutes Essen muss nicht kompliziert sein. Es braucht eine Handvoll ehrlicher Zutaten, mit ein wenig Sorgfalt behandelt – eine Pfanne goldenes Hähnchen, den Duft von Oregano und Zitrone und Oliven, die nach griechischer Sonne schmecken. Genau das ist die Idee hinter allem, was wir bei Jegit tun: rein, natürlich und ohne Zusätze. Pour La Vie.