Oliventapenade selber machen – das einfache mediterrane Rezept
Oliventapenade ist das Mittelmeer in einem einzigen Löffel: intensiv, herzhaft und in wenigen Minuten fertig. Dieser klassische Aufstrich aus der Provence braucht nur eine Handvoll guter Zutaten – und hochwertige Oliven machen den Unterschied. So machst du Oliventapenade selbst, inklusive einfacher Varianten und Serviertipps.
Was ist Tapenade?
Tapenade ist eine würzige Paste aus Südfrankreich, traditionell aus Oliven, Kapern, Olivenöl und etwas Knoblauch. Der Name stammt vom provençalischen Wort für Kapern, „tapenas". Serviert wird sie als Dip, als Aufstrich auf Brot oder als kräftige Würze zu Fisch, Fleisch und Gemüse.
Welche Oliven eignen sich am besten?
Die Oliven sind der Star – Qualität zählt. Kalamata-Oliven sind die klassische Wahl: dunkel, fruchtig und aromatisch. Verwende natürlich gereifte Oliven ohne künstliche Zusätze. Unsere Schwarzen Kalamata-Oliven sind handverlesen und natürlich geerntet – ideal für eine authentische, vollmundige Tapenade. (Die Steine entfernst du einfach vor dem Pürieren.)
Grundrezept: Oliventapenade
Für ein kleines Glas:
- 200 g Kalamata-Oliven (entsteint)
- 1 EL Kapern
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 4–5 EL natives Olivenöl extra
- ein Spritzer Zitronensaft
- optional: ein paar Blätter frischer Thymian oder Basilikum, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
- Oliven entsteinen und den Knoblauch schälen.
- Oliven, Kapern und Knoblauch in einen Zerkleinerer geben (oder für eine rustikale Textur einen Mörser verwenden).
- Grob zerkleinern und dabei das Olivenöl einfließen lassen, bis eine streichfähige Paste entsteht.
- Mit Zitronensaft, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Tipp: Für den besten Geschmack ein aromatisches natives Olivenöl extra verwenden. Unser Extra Natives Olivenöl von der Peloponnes bringt eine würzige, butterige Tiefe.
Leckere Varianten
- Grüne Tapenade: mit grünen Oliven für einen milderen, frischeren Geschmack.
- Mit getrockneten Tomaten: für Süße und eine tiefere Farbe.
- Mit Sardellen: die traditionelle provençalische Variante für extra Umami.
- Kräuterbetont: mehr Thymian, Rosmarin oder Basilikum für eine gartenfrische Note.
So servierst du Tapenade
Tapenade ist herrlich vielseitig: auf geröstetem Baguette oder Crackern, als Teil einer Meze- oder Antipasti-Platte, untergehoben in Pasta, zu gegrilltem Fisch oder Hähnchen oder in ein Dressing gerührt. Im kleinen Glas ist sie auch ein schönes essbares Geschenk.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Tapenade hält im sauberen, verschlossenen Glas im Kühlschrank bis zu einer Woche. Bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl, damit sie frisch bleibt und nicht austrocknet.
Häufige Fragen
Kann ich Tapenade ohne Kapern machen?
Ja – einfach weglassen oder durch ein paar zusätzliche Oliven ersetzen. Das Ergebnis wird etwas milder.
Brauche ich einen Zerkleinerer?
Nein. Ein Mörser ergibt eine schöne rustikale Textur; auch mit dem Messer gelingt eine stückige Variante.
Wie lange hält Tapenade?
Etwa eine Woche im Kühlschrank, bedeckt mit einer Schicht Olivenöl.
Unser Produkt-Tipp
Schwarze Kalamata-Oliven
Handverlesen, natürlich geerntet und ohne Zusätze – die perfekte Basis für eine authentische Tapenade.
Kalamata-Oliven entdeckenSchmecke das Mittelmeer mit unseren Schwarzen Kalamata-Oliven und dem Peloponnes-Olivenöl – Pour La Vie.